Alle Artikel von

Neue Welt der Arbeit: Der Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung

Veröffentlicht von / 16. Dezember 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Unter dem Begriff „Agilität“ verstehen wir, bei einfach.effizient., die Fähigkeit einer Organisation oder Person, beweglich, flexibel und anpassungsfähig zu sein bzw. flexible Strukturen und Prozesse zu haben. Diese Fähigkeit ermöglicht den „Agilen“, flexibel bei veränderte Anforderungen und Ereignisse zu handeln, statt nur zu reagieren.

Geprägt von Wandel

Das 21. Jahrhundert ist geprägt von Wandel jeglicher Art. Es entstehen unzählbare neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Die Fähigkeit agil zu sein ist daher eine unabdingbare Kernkompetenz geworden, um den Wandel aktiv zum Vorteil zu nutzen, statt von diesem überrollt zu werden. Um als Organisation agil handeln zu können, bedarf es einem agilen Mindset. Denn unserer Meinung nach ist die Organisation lediglich so stark wie die handelnden Akteure in dieser. Starre Rollen, lange Entscheidungswege und Unselbstständigkeit gehören der Vergangenheit an. Daher nehmen wir von der klassischen Personalarbeit Abschied und setzen auf eine agile Personalentwicklung. Die Personalarbeit nimmt dabei keine verwaltende, sondern gestaltende Rolle ein. Das Ziel ist es, jede/n einzelne/n Mitarbeiter/in und seine/ihre Fähigkeiten zu stärken und weiterzuentwickeln und wo möglich/nötig diesem/r Verantwortung zu übertragen. Das Motto der Personalarbeit lautet dabei: „Lebenslanges Lernen und ständige Verbesserung“. Der Gedanke, dass die Personalentwicklung vorhersehbar und die Personalabteilung dazu in der Lage ist, für jede Rolle standardisierte Entwicklungs- und Kompetenzprofile erstellen zu können, gehört der Vergangenheit an. Wie sagt man so schön „Nichts ist beständiger als der Wandel“.

Mensch im Fokus

Die agile Personalentwicklung knüpft exakt an diesen Punkt an. Der Mensch mit Bedürfnissen rückt in in der lernenden Organisation in den Mittelpunkt. Die Entwicklung des/r Einzelnen basiert immer auf der Frage: „Wie kann die tägliche Arbeit des/r Mitarbeiters/in leichter bewältigt werden?“ „Welche Ressourcen benötigt diese/r?“ Wir setzten auf eine Personalentwicklung des individuellen Lerners nach Bedarf. Es gibt keinen vorgeschriebenen Weiterbildungskatalog, sondern Jede/r holt sich das Wissen dann, wenn er es braucht. Wer uns kennt, weiß dass wir treue Vertreter des Pull-Prinzips sind. Das Feedback ist ein wichtiger Baustein im Zuge der Selbstentwicklung. Die Inhalte eines Feedbacks können als Grundlage für einen individuellen Entwicklungsplan hinzugezogen werden.

Agile Personalentwicklung: Erste Schritte

Die Selbstverantwortung ist ein zentraler Punkt einer lernenden Organisation. Um diese auch im Personalentwicklungskontext zu stärken, könnte der erste Schritt in Richtung agile Personalentwicklung sein, die Mitarbeiter über ein freies Weiterbildungsbudget verfügen zu lassen. Die Aufgabe der Personalentwicklung ist es, diese bei der Ermittlung, Planung, Umsetzung und Transfersicherung des Wissens zu begleiten. Wir bei einfach.effizient. leiten die agile Personalentwicklung gerne mit der „Mitarbeiterkompetenzmatrix“ ein. Diese basiert auf Selbst- und Fremdeinschätzungen zu den Kompetenzen der jeweiligen Rolle (von Experte bis Einsteiger). Der Grundgedanke der Matrix ist es, Transparenz über die Kompetenzstände zu schaffen, um darauf basierend Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Unsere Vision ist es, innerhalb der Organisation den Wissenstand zu erhöhen. Die Personalentwicklung rückt für uns vermehrt in das Bild eines Coaches, der sich in seiner täglichen Arbeit von folgender Frage leiten lässt: Was braucht der/die Mitarbeiter/in XY um gut arbeiten zu können?

Produktentwicklung: Warum 95% neu entwickelter Produkte scheitern

Veröffentlicht von / 22. November 2018 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Laut Wissenschaftlern des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) an der Ruhr-Universität liegt die Flopquote von eingeführten Produkten bei 95%.

95% der Produkte scheitern? – allein beim auf der Zunge zergehen lassen der Zahl fühlt sich diese ganz schön happig an. Der Grund des Scheiterns liegt laut den Wissenschaftlern bei „einer häufig falsch verstandenen Kundenorientierung.“

Die Produktentwicklung steht vor großen Herausforderungen

Die Märkte werden von disruptiven Produkten und Dienstleistungen überrollt und die Marktdynamik ist immens. Überall findet eine Schlacht mit Buzzwords statt: Innovation und Digitalisierung treffen auf Empowerment und agile Arbeit, hier wird noch bisschen Lean gemacht und da noch ein wenig nach New Work Prinzipien geworked…an und für sich wichtige Begriffe der neuen Arbeitswelten, dennoch können diese manchmal eher für Verwirrung sorgen. Um bei der Produkteinführung einen Impuls zu setzten und der Verwirrung entgegenzuwirken, stellen wir Euch eine Methode vor, die optimal mit unseren Grundsätzen einhergeht: Die Lean Startup Methode. Jetzt den ganzen Artikel lesen →

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen