Der Blog der einfach.effizient. Unternehmensberatung aus Oldenburg

Jörg Högemann im Interview

Veröffentlicht von / 13. Februar 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Warum arbeitest du gern als Berater? 

Jörg: Jeder Tag ist ein anderer mit neuen und verschiedenen Herausforderungen. Mein Fokus liegt auf dem Thema „Helfen“. Ich möchte meinen Kunden helfen, etwas in ihrem Arbeitsalltag besser zu machen. Besonders möchte ich auch in der Region etwas bewegen. Es gibt viele großartige Unternehmen hier, denen ich gerne helfen möchte, die Wirtschaft voran zu bringen um besonders die Region zu stärken und zu unterstützen. 

Was ist das Besondere an deinem Job? 

Jörg: Als Berater habe ich ganz andere Freiheiten mich in meinem Arbeitsalltag zu organisieren. Das macht den Alltag für mich so spannend. Natürlich muss ich mich nach meinen Kunden richten. Schließlich möchte ich mit und für die Menschen arbeiten. Aber es wird nie langweilig: Heute bin ich in einer Apotheke, morgen in einem Stahlwerk und Übermorgen habe ich einen Termin bei einem Flugzeugbauunternehmen.  

Was gefällt dir bei einfach.effizient. am besten? 

Jörg: (wie aus der Pistole geschossen) Das Team! Wir harmonieren hervorragend miteinander und haben auch neben der Arbeit Spaß bei gemeinsamen Events oder aktuell mit den WM Tippspielen. Besonders der offene Umgang, den wir miteinander pflegen, macht das Team so besonders.  

Was tust du dafür, deine Jobs als Unternehmensberater und Familienvater unter einen Hut zu bekommen? 

Jörg: Grundsätzlich bin ich kein Freund von dem Begriff Work-Life-Balance. Das würde heißen, man muss Arbeit und Familie voneinander trennen. Ich bin der Meinung, dass dies so gar nicht mehr möglich ist. Die Arbeit muss grundsätzlich Spaß machen, sonst hat man den richtigen Job noch nicht gefunden. Für mich persönlich sage ich, ich möchte unter der Woche mindestens an drei Abenden pünktlich abends zu Hause zu sein, um am Familienleben teil haben zu können. Auch sind die Wochenenden wichtig, um nicht nur Zeit für die Familie zu haben, sondern auch für mich selbst zur Erholung. Denn nur wenn die Akkus wieder aufgeladen werden, kann gute Arbeit geleistet werden. Leider kommt der Sport bei mir aktuell etwas zu kurz. Doch wenn ich es schaffe, steh ich gerne früher auf um eine Runde Joggen zu gehen. Danach bin ich fit und voller Tatendrang. Der perfekte Start in den Tag.  

Was macht dir als Geschäftsführer und Berater am meisten Spaß? 

Jörg: Als Geschäftsführer macht es mir sehr viel Spaß ein eigenes Unternehmen aufzubauen und zu entwickeln. Ich kann meinen Erfahrungsschatz, den ich in den letzten 10 bis 15 Jahren gesammelt habe umsetzen. Das ist für mich das spannendste. Als Berater interessieren mich Themen wie Transparenz, Zusammenhalt, Teamwork, Selbstorganisation und die Digitalisierung. Hinzu kommt auch, dass ich gerne Vorträge halte und sehr gerne „netzwerke“. 

Hast du Ziele oder Visionen die du mit deinem Job erreichen möchtest? 

Jörg: Ich möchte als Gesellschafter von einfach.effizient., dass wir uns als Unternehmen hier in der Region des Nordwesten stark verankern. 

Ingo Körner im Interview

Veröffentlicht von / 12. Februar 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Lieber Ingo, wie bist du Berater geworden?  

Ingo: Ich hatte schon immer einen Hang zum Vermitteln von Neuem. Das liegt wohl in meinen Genen. Ganz früher wollte ich sogar mal Professor werden. In meinem letzten Job habe ich es auch am liebsten gemacht, andere zu coachen und ihnen Dinge zu erklären. Mir hat früher mal ein Chef gesagt, ich sei ja grell auf Neues. In meinem Leben ist es für mich persönlich ganz wichtig, immer etwas Neues auszuprobieren und zu schauen, was daraus entsteht. Dazu wollte ich nicht mehr nur Manager sein. Ich wollte mein eigenes NEUES Ding ausprobieren. So entstand mit Jörg gemeinsam die Idee, einfach.effizient. zu gründen. Ich finde es spannend, mit anderen Menschen zusammen neue Wege zu gehen und zu sehen wie daraus Erfolge entstehen. 

Hast du Visionen, die du mit deiner Tätigkeit erreichen möchtest? 

Ingo: Mein Motto ist, dass ich die Welt verändern möchte. Das ganz besonders hier im Nordwesten. Ich möche eine Beratungsgesellschaft, die wirkungsvolle Beratung macht und den Menschen hilft. Und das trifft aktuell auch auf meine App für Aufgabenverwaltung zu, die eigentlich eine App für Aufgabenerledigung ist.  

Meine Vision in meinem Beruf ist, die Art und Weise zu verändern, wie wir Veränderung in Unternehmen erreichen: Menschen wollen sich verändern und Organisationen wollen sich verändern – beides zu kombinieren, das vergessen viele oder es bleibt auf der Strecke. 

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß? 

Ingo: Das ist bei mir der Nervenkitzel, wenn ich irgendetwas zum ersten Mal mache. Zuerst habe ich eine These im Kopf. Dann probiere ich es aus, ob und wie es klappt und was passiert, wenn es auf Menschen trifft. Das ist sehr herausfordernd. Wenn es dann aber funktioniert, ist das für mich der größte Spaß. Ansonsten ist es der Weg zum Ziel. Ich sauge alles in meiner Umgebung auf und wende es auf meinen Kontext an. Ich probiere alles aus, was vielversprechend ist, kann es dann entweder verwerfen oder habe meinen „Schatz“ dessen, was funktioniert, vergrößert. Dann geht es so weiter in die nächste Runde. So profitiere ich immer: Entweder ich sehe danach klarer, oder ich habe ein neues Instrumentarium. 

Was sind deine Stärken als Berater? 

Ingo: Energie! (Pause) Ich versuche die Welt durch das Auge des anderen zu sehen. Dann passe ich meine Worte meinem Gegenüber entsprechend an, damit er mich versteht. Das ist nie immer gleich. Ich versuche Argumente so entsprechend zu formulieren, dass die Wirkung entsprechend groß ist. Wenn das nicht funktioniert, dann versuche ich verbal aus einer anderen Richtung zu kommen, bis wir uns verstehen. 

Als Berater bist du viel unterwegs, wann und wo bist du am kreativsten? 

Ingo: (grinst) Für mich sind Samstag und Sonntag sind die besten Tage dafür. Da bin ich im locker angespannten Modus. Wenn ich dann über die Dinge so nachdenke, fängt es nach einer Weile an zu sprudeln. Unter der Woche ist es bei mir tatsächlich unter der Dusche. Da habe ich die besten Ideen. Letztens hatte ich aber auch auf dem Fahrrad eine gute Idee und hatte einen neuen Artikel beisammen, als ich wieder zu Hause war.  

Wie entspannst du dich von deinem Berufsalltag? 

Ingo: (lacht laut auf) Das gibt’s bei mir eigentlich gar nicht. 

Gib es nichts, wie du deinen Beruf mit deinem Privatleben im Gleichgewicht hältst? 

Ingo: (überlegt lange) Wenn ich mit dem Hund raus gehe, dann denke ich darüber nach, was ich morgen mit den Leuten mache. Mein Kopf ist die ganze Zeit am Denken. Als Trainer beim Fußballtraining mit den Kindern war das anders. Da war ich natürlich voll und ganz auf die Kinder fokussiert. Jetzt habe ich seit acht Wochen ein eigenes Pferd. Das ist zu Hause unser gemeinsames Hobby. Da kann ich mich genauso drauf konzentrieren, dass ich alles andere vergesse.  

Ich glaube es geht im Leben nicht darum zu entspannen. Eine entspannte Grundhaltung sollte man immer haben. Wichtig ist dann, zur Ruhe zu kommen und achtsam zu sein und seine Gedanken gezielt auf etwas zu richten. Das mach ich dann so, dass ich mich konkret mit bestimmten Dingen beschäftige oder bewusst aus der Situation heraus gehe. 

Was möchtest du mit der Gründung von ee erreichen? Was sind hierbei deine Ziele? 

Ingo: Ursprünglich war die Idee, eine Beratung aus dem Boden zu stampfen, die wirksame Beratung macht, die für den Kunden Sinn macht und wirklich hilft, unabhängig davon, was der Mainstream sagt oder was der Kunde hören will. Gezielt für „Büromenschen“, um ihnen aus ihren „Kaninchenställen“ zu helfen. Da konnten wir noch nicht wissen, wie groß und breit der Bedarf ist und dass wir so auch in Sachen Digitalisierung und Innovationsmanagement sowie als Sparringspartner für Unternehmer so viele erfolgreiche Projekte machen würden. 

Was macht ee so besonders für dich? 

Ingo: Die klare Idee, dass es eben nicht darum geht, als Einzelperson immer reicher zu werden. Ich kenne viel zu viele Menschen, die nur das im Sinn haben. Wir hatten von Anfang an die Idee, den Erfolg, den alle erarbeiten, auch mit allen zu teilen. Und natürlich habe ich die Vision, dass die Firma mal für die Mitarbeiter der „best place on earth“ ist. Das bleibt eine stetige Herausforderung. 

Katrin Haas im Interview

Veröffentlicht von / 7. Februar 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Was macht dir an deinem Job als Beraterin am meisten Spaß? 

Katrin: Der bunte Blumenstrauß, den wir haben: die Themenvielfalt, die wir bearbeiten, unseren Kunden auf ihre Reise von A nach B zu begleiten, mit unterschiedlichen Leuten zu arbeiten, gemeinsam Ziele zu erreichen und alle Entwicklungen mitzubekommen. Mir macht es Spaß, Menschen für etwas zu begeistern, sie zu begleiten und deren Leben ein Stück leichter zu machen. Außerdem bin ich eine, die Abwechslung liebt. Das ist in diesem Job Gesetz. Hier weiß ich morgens nicht, was der Tag bringen wird. Hinzu kommt, dass ich durch die unterschiedlichsten Projekte immer wieder dazulerne und ich mich in meiner Persönlichkeit weiter entwickeln kann. Auch durch die hohe Flexibilität als Beraterin kann ich mit zwei kleinen Kindern meinen Alltag sehr gut gestalten. Das ist für mich ein Geschenk! 

Was sind deine Stärken als Beraterin? 

Katrin: Andere für etwas zu begeistern, sie mitzunehmen und anzuzünden, dass sie Lust haben, die Reise anzutreten. Ich kann gut beobachten und merke schnell, wenn jemand beispielsweise gelangweilt, überfordert oder nicht bei der Sache ist. Ich kann gut auf Situationen reagieren, sie für mich bewerten und versuche dann direkt darauf einzugehen. Dieses Feingefühl ist für mich mein Erfolgsfaktor – die Empathie. Darüber hinaus bringe ich unheimlich gerne die verschiedensten Menschen zusammen und fördere so den Austausch unter ihnen. Das, was daraus dann entsteht, ist für mich faszinierend und spannend zugleich – sei es ein anregendes Gespräch oder am Ende tatsächlich ein neues Produkt oder ein Service. In der Rolle als Moderatorin fühle ich mich sehr wohl. Auch mache ich die Dinge, die ich angehe, mit Leidenschaft. Unabhängig davon, ob es eine kleinere Sache ist, die es zu organisieren gilt, oder ob es ein großes Projekt ist, das erfolgreich abgeschlossen werden möchte. Ich gehe alles grundsätzlich mit positiver Energie, guter Laune und Spaß an, was sich meist dann schnell auf mein Umfeld überträgt. 

Hast du Ziele und Visionen, die du mit deinem Job erreichen möchtest? 

Katrin: Mit dem aktuellen Thema New Work sehe ich es als meine Mission in den nächsten Jahren, diese Philosophie den Unternehmen hier in der Region nahezubringen. Ich möchte Impulse setzen, sodass Geschäftsführung und MitarbeiterInnen angezündet werden. Sie sollen New Work erleben und leben dürfen, MitarbeiterInnen können so angetrieben werden und es werden sich automatisch Erfolge einstellen. 

Du hast zwei kleine Kinder zu Hause: Wie vereinbarst du deine Familie und deinen Job für dich? – Hast du persönliche „Regeln“ an die du dich hältst?  

Katrin: Mit ganz viel Abstimmung, Koordination mit meinem Mann und Organisationsaufwand. Ich muss meinen Kalender im Griff haben. Ich hole an drei Tagen in der Woche die Kinder von der Kita ab. Die Zeit mit meinen Kindern steht dann an erster Stelle und ich versuche, den Nachmittag mit meinen Kindern in voller Aufmerksamkeit zu verbringen. Denn sie sind in dem Moment am wichtigsten. Dabei nicht an den Job zu denken ist nicht 100%ig durchführbar, aber ich versuche stets mich voll auf die beiden einzulassen. Wenn die Kinder dann im Bett sind, passiert es schon, dass ich nochmal den Laptop aufklappe, um beispielsweise eine Idee festzuhalten. Es ist wohl die größte Herausforderung, allen gerecht zu werden: Job, Familie, Freunde und mir selbst. Ich stelle auch immer wieder fest, dass ich auch Zeit für mich selbst brauche! So habe wieder angefangen zu joggen. Meine Gedanken sortieren sich dann. Vor dem Laufen ist alles irgendwie durcheinander, danach sind meine Gedanken geordnet und es kehrt Ruhe ein. 

Was macht ee so besonders für dich? 

Katrin: Das Team! Ohne Wenn und Aber. Die Kultur, die wir leben, der wertschätzende, offene und vertrauensvolle Umgang miteinander, dass hier jeder von jedem etwas lernt und jeder dem anderen etwas beibringen kann. Ich habe Ideen, kann diese verfolgen und mich selbst verwirklichen. Die Synergien, die durch den regelmäßigen Austausch miteinander entstehen, machen unglaublich viel Spaß und motivieren mich, sodass ich mich wirklich zwingen muss, zu Hause abzuschalten und mal nicht an den Job zu denken. Ich brenne gerade sehr für unsere Themen, denke ständig darüber nach und bin gut gelaunt. So leben wir das, was wir auch unseren Kunden vermitteln möchten im Bereich New Work: Verantwortung von Führung heute – den Austausch untereinander fördern – voneinander lernen – Hilfe zur Selbsthilfe – Selbstverantwortung und Selbstreflektion – Vertrauen schaffen – empathisch sein – mit Leidenschaft seine Vision verfolgen –  etc.

Arne Lieberum im Interview

Veröffentlicht von / 5. Februar 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Wie ist dein Werdegang zum heutigen Berater?  

Arne: Angefangen habe ich durch eine Stelle in der internen Beratung für ein Sondermaschinenbauunternehmen. Durch die Gründung von einfach.effizient. habe ich in die externe Beratung gewechselt. Das war tatsächlich schon immer mein Ziel. Mit Anfang 20 habe ich überlegt wo ich arbeiten möchte: Da war Beratung schon immer in meinem Hinterkopf. Aber mit fehlte die Idee wie ich darankomme. Daher ist es doch eher zufällig über zwei Ecken passiert. 

Was macht dir an deinem Job als Berater am meisten Spaß? 

Arne: Gemeinsam mit Kunden zu arbeiten, mit ihnen neue Wege zu gehen und mögliche Lösungen aufzuzeigen macht mir am meisten Spaß. Als Berater haben wir eine Vielzahl an Einblicken in unterschiedliche Unternehmen und Branchen. So kann man immer wieder neue Punkte, Themen und Sichtweisen miteinander verknüpfen. Das macht den Job für mich aus.  

Was sind deine Stärken als Berater? 

Arne: Wahrscheinlich, dass ich auf eine gute zwischenmenschliche Ebene, Fachliches transportieren kann. Für mich ist es wichtig, eine gute Basis zwischen den Personen in den Vordergrund zu stellen, trotz Termindrucks und Reibungspunkten innerhalb eines Projektes. 

Woraus ziehst du deine meiste Ideen?  

Arne: Prinzipiell bin und arbeite ich sehr gerne im Team. Das Team steht an erster Stelle und jedes einzelne Mitglied ebenso. Aber ich brauche auch meine Ruhe. Ich habe abends oder nachts die besten Ideen, denn da stört mich keiner. So gestalte ich oftmals meinen Tagesrhythmus. Früher habe ich sehr häufig bis morgens 5 oder 6 Uhr gearbeitet. Das ist für mich einfach oftmals die beste Art, um kreativ zu werden. Ich kann meine Ideen einfach so runter schreiben, mich frei machen von Terminen, Regeln oder irgendwelchen Blockaden. 

Das klingt ungewöhnlich? 

ArneDarum geht es doch auch oft beim Kunden: Jeder Mensch ist selbst für seine Arbeit verantwortlich. Oft wird die Schuldfrage bei jemanden anderes gesucht. Aber jeder kann sich selbst fragen: Was kann ICH tun, dass ich z.B. weniger gestört werde? Wie kann ich gut arbeiten? Doch oft fehlt der Mut zur Veränderung. Auch kleine Dinge im Alltag, können eine große Wirkung erzielen.  

Hast du Ziele, die du mit deinem Job erreichen möchtest? 

Arne: Da habe ich mehrere. Zum einen soll die Arbeit, die ich gestalte für jeden Kunden und jeden Partner wertvoll und sinnvoll sein. Zum anderen möchte ich einfach.effizient. in Zukunft publiker machen und eine positive, sinnvolle Assoziation dazu verbreiten. Man soll uns mit guter Qualität und sinnvollen Ergebnissen verbinden. 

Und wie hältst du dabei deinen Beruf mit deinem Privatleben im Gleichgewicht? 

Arne: Gut! (lachtDurch unsere Strategie die wir fahren, bin ich nicht mega selten zu Hause. Einfach.effizient. ist regional tätig und wir Berater haben dadurch keine langen Wege und wir sind sehr flexibel was Arbeitszeit und -ort angeht. Das passt gut zur Work-Life-Balance. Da brauche ich nicht besonders viel machen, dass ich ein Gleichgewicht hinbekomme. 

Was ist für dich der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag? 

Arne: Ich trainiere eine Fußballmannschaft in der B-Jugend. Das ist für mich ein sehr guter Ausgleich, den ich drei bis vier Mal die Woche auf dem Sportplatz genießen kann. Aber auch privat einfach zuhause zu sein, weiß ich sehr zu schätzen. 

Was macht e.e. so besonders für dich? 

Arne: Dass wir eigentlich bei fast allen Themen gegen alte Denkweisen agieren. Wir arbeiten nicht bis wir umfallen oder müssen mindestens zehn oder zwölf Stunden im Büro sitzen, um der Meinung zu sein „jetzt haben wir was geschafft“. Wir haben uns von den klassischen Regeln der Arbeitswelt gelöst und gehen eigene Wege. Besonders nehmen wir uns selbst nicht so wichtig – bei uns stellt sich keiner in den Mittelpunkt. Wir kopieren unsere Arbeit und auch die Art, wie wir sie tun, nicht von irgendjemand anderem. Wir arbeiten und entwickeln uns so, dass es für uns genau richtig ist. Das wollen wir auch beim Kunden erreichen. Wir wollen nicht so sein wie jedes andere Beratungsunternehmen. Wir suchen immer für uns und natürlich auch und vor allem für unsere Kunden nach neuen Lösungen. Wir leben das, was wir unseren Kunden vermitteln wollen. Wir kommen nicht mit DER Methode – wir analysieren und schauen dann welche Methode passt. Durch das alles, können wir individuelle Lösungen bieten und keinen Standard.

Sebastian Seger im Interview

Veröffentlicht von / 31. Januar 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Sebastian, du hast zuletzt als Entwicklungsleiter gearbeitet. Wie bist du dann Berater geworden? 

Sebastian: In meinem letzten Job hatte ich schon längere Zeit im Hinterkopf, etwas Neues zu suchen und evtl. auch Berater zu werden. Aber für mich kam es nie in Frage von Montag bis Freitag im Hotel zu übernachten und fern von der Familie zu sein. Erst als ich Jörg und sein Konzept seiner Unternehmensberatung kennen gelernt habe, habe ich dies ernsthaft in Erwägung gezogen. Es passte zu meinem Wunsch einen Beruf ausüben zu können, bei dem ich jeden Tag Neues entdecken kann, täglich vor anderen Herausforderungen stehe, neue Menschen kennenlernen darf und mich persönlich weiterentwickeln kann. Somit habe ich den Schritt gewagt meinen damaligen, herzallerliebsten Job zu kündigen und habe bewusst den Job mit einem weinenden und lachenden Auge beendet um Berater zu werden. 

Deine Stärken als Berater liegen also im Bereich der Produktionsprozesse? 

Sebastian: Ja, auch. Dies habe ich lange Zeit als Produktionsleiter gemacht. Hier kenn ich mich von A bis Z aus. Als weitere Stärke würde ich meine Fragetechnik hinzuzählen. Ich kann gut durch gezielte Fragen den „Kern der Sache“ oder das „Übel allen Ursprung“ herausfinden. Vom großen Ganzen schnell zum wichtigen Detail finden. 

Darüber hinaus macht es mir großen Spaß aus Menschen das Beste herauszuholen, sie zu entwickeln, zu begeistern und ihnen Wissen zu vermitteln. Von der wertschätzenden Rückmeldung meiner Kollegen, die ich auf diesem Weg coache, zehre ich tagelang. 

Hast du persönliche „Regeln“ an die du dich hältst um deinen Job als auch deiner Familie gerecht zu werden?  

Sebastian: Ja, meine Regel ist: „Am Wochenende wird nicht gearbeitet“. Das tut mir und meiner Familie gut! 

Du warst vor einiger Zeit im Urlaub. Bevor ihr weg gefahren seid, warst du kurz noch im Büro. Dabei sahst du schon so tiefenentspannt aus. Wie machst du das? 

Sebastian: (schmunzelt) Das lag eher daran, dass die Atmosphäre im Büro die letzten Wochen so kreativ, harmonisch und stimmungsvoll war. Dann fällt es mir leichter zu entspannen. 

Verstehen wir das richtig: Du kannst dich während der Arbeit entspannen? 

Sebastian: Klar. Und das ist für mich die Freiheit, die wir hier haben. Es ist allgemein der Mix in diesem Berufsalltag: Heute ist für mich ein „Pausentag“, wir beide trinken hier entspannt unseren Kaffee, unterhalten uns und gleich treffe ich mich noch mit Kollegen zur Projektbesprechung. Morgen habe ich dann viel Energie um den ganzen Tag beim Kunden auf dem Punkt zu sein. Ich glaube in einer anderen Arbeitsorganisation wäre dies so nicht möglich. Hierbei habe ich die Möglichkeiten Reserven aufzubauen. Daher bin ich selbst so stark von New Work überzeugt. Darüber hinaus ziehe ich viel Energie aus der Arbeit mit Kollegen an internen Themen, dem Weiterentwickeln von Produkten und Services. Mich entspannt die druckfreie und kreative Zusammenarbeit. 

Was ist für dich der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag? 

Sebastian: Achtsamkeit: Heißt für mich, achtsam durch den Tag gehen und wenn es passt 2, 5 oder 10 Minuten Achtsamkeitsübungen durchführen. Auch Sitz- oder Gehmeditation funktionieren für mich wunderbar. Ich versuche Entscheidungen aus dem Alltag bewusst zu treffen und nicht durch meinen Berufsalltag zu hetzen, sodass ich ganz entspannt bleibe und Stress gar nicht erst entsteht. Das ist meine Arbeitsphilosophie. Wenn ich das täglich aufs Neue schaffe, geht es mir besser und ich habe abends gar nicht das Bedürfnis mich auf die Couch zu setzen. Zuletzt ist die Familie für mich mein Ruhepol und der beste Ausgleich, den es für mich gibt. 

Woraus ziehst du deine Ideen? 

Sebastian: Ich versuche vieles aus meinem Alltag in den Job zu projizieren. Ich beobachte meine Tochter, was sie braucht um kreativ zu werden und wie sie z.B. mit Duplo spielt. Das inspiriert mich für meine Arbeit. Ich will auch kreativ werden und versuche mir den Raum zu geben, den auch meine Tochter hat. 

Ich habe auch gelernt, nicht nur selbst Ideen zu generieren, sondern auch andere zu integrieren, mitzuziehen, für Ideen zu begeistern und von anderen zu lernen. Dazu bekomm ich momentan regelmäßig tolles Feedback, egal ob vom Kunden oder Kollegen. Gleichzeitig macht mir das auch sehr viel Spaß. 

Wo arbeitest du am liebsten? 

Sebastian: Da gibt es für mich nicht den perfekten Ort. Für die jeweilige Arbeit nehme ich mir den Ort, den ich brauche. Für Fleißarbeit brauche ich einen sterilen Arbeitsort ohne Ablenkung. Wenn Kreativität gefragt ist, arbeite ich am liebsten draußen, jedoch geht das nicht immer. Auch versuche ich an Orten zu arbeiten, wo sich der Kunde wohlfühlt. 

Was sind deine beruflichen Ziele? 

Sebastian: Es passt gerade in meine Lebensphase Berater zu sein. Es wird jedoch nicht das sein, womit ich in Rente gehen werde. In einigen Jahren möchte ich etwas Eigenes haben. Mit dem Job als Berater und so wie wir unsere Arbeitswelt „leben“ kann ich so unglaublich viel lernen, stets mit Blick auf dieses Ziel. 

Was macht einfach.effizient. so besonders für dich? 

Sebastian: Für mich bedeutet es Freiheit hier zu arbeiten! Ich kann entscheiden, wie mein Tag aussieht und arbeiten wo, wann und wie ich will. Das ist das konsequente leben von New Work. Wir tun nicht nur so – wir leben es. 

Natürlich gehört auch das unfassbar gut funktionierende Team dazu. Ich sehe es jeden Tag beim Kunden selbst, wie wichtig es ist, dass das Team funktioniert. Wir selbst haben ein sehr junges, buntes, kompetentes, wissbegieriges und leistungsstarkes Team.

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