Ingo Körner im Interview

Veröffentlicht von / 12. Februar 2019 / Kategorie: Blog / Keine Kommentare

Lieber Ingo, wie bist du Berater geworden?  

Ingo: Ich hatte schon immer einen Hang zum Vermitteln von Neuem. Das liegt wohl in meinen Genen. Ganz früher wollte ich sogar mal Professor werden. In meinem letzten Job habe ich es auch am liebsten gemacht, andere zu coachen und ihnen Dinge zu erklären. Mir hat früher mal ein Chef gesagt, ich sei ja grell auf Neues. In meinem Leben ist es für mich persönlich ganz wichtig, immer etwas Neues auszuprobieren und zu schauen, was daraus entsteht. Dazu wollte ich nicht mehr nur Manager sein. Ich wollte mein eigenes NEUES Ding ausprobieren. So entstand mit Jörg gemeinsam die Idee, einfach.effizient. zu gründen. Ich finde es spannend, mit anderen Menschen zusammen neue Wege zu gehen und zu sehen wie daraus Erfolge entstehen. 

Hast du Visionen, die du mit deiner Tätigkeit erreichen möchtest? 

Ingo: Mein Motto ist, dass ich die Welt verändern möchte. Das ganz besonders hier im Nordwesten. Ich möche eine Beratungsgesellschaft, die wirkungsvolle Beratung macht und den Menschen hilft. Und das trifft aktuell auch auf meine App für Aufgabenverwaltung zu, die eigentlich eine App für Aufgabenerledigung ist.  

Meine Vision in meinem Beruf ist, die Art und Weise zu verändern, wie wir Veränderung in Unternehmen erreichen: Menschen wollen sich verändern und Organisationen wollen sich verändern – beides zu kombinieren, das vergessen viele oder es bleibt auf der Strecke. 

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß? 

Ingo: Das ist bei mir der Nervenkitzel, wenn ich irgendetwas zum ersten Mal mache. Zuerst habe ich eine These im Kopf. Dann probiere ich es aus, ob und wie es klappt und was passiert, wenn es auf Menschen trifft. Das ist sehr herausfordernd. Wenn es dann aber funktioniert, ist das für mich der größte Spaß. Ansonsten ist es der Weg zum Ziel. Ich sauge alles in meiner Umgebung auf und wende es auf meinen Kontext an. Ich probiere alles aus, was vielversprechend ist, kann es dann entweder verwerfen oder habe meinen „Schatz“ dessen, was funktioniert, vergrößert. Dann geht es so weiter in die nächste Runde. So profitiere ich immer: Entweder ich sehe danach klarer, oder ich habe ein neues Instrumentarium. 

Was sind deine Stärken als Berater? 

Ingo: Energie! (Pause) Ich versuche die Welt durch das Auge des anderen zu sehen. Dann passe ich meine Worte meinem Gegenüber entsprechend an, damit er mich versteht. Das ist nie immer gleich. Ich versuche Argumente so entsprechend zu formulieren, dass die Wirkung entsprechend groß ist. Wenn das nicht funktioniert, dann versuche ich verbal aus einer anderen Richtung zu kommen, bis wir uns verstehen. 

Als Berater bist du viel unterwegs, wann und wo bist du am kreativsten? 

Ingo: (grinst) Für mich sind Samstag und Sonntag sind die besten Tage dafür. Da bin ich im locker angespannten Modus. Wenn ich dann über die Dinge so nachdenke, fängt es nach einer Weile an zu sprudeln. Unter der Woche ist es bei mir tatsächlich unter der Dusche. Da habe ich die besten Ideen. Letztens hatte ich aber auch auf dem Fahrrad eine gute Idee und hatte einen neuen Artikel beisammen, als ich wieder zu Hause war.  

Wie entspannst du dich von deinem Berufsalltag? 

Ingo: (lacht laut auf) Das gibt’s bei mir eigentlich gar nicht. 

Gib es nichts, wie du deinen Beruf mit deinem Privatleben im Gleichgewicht hältst? 

Ingo: (überlegt lange) Wenn ich mit dem Hund raus gehe, dann denke ich darüber nach, was ich morgen mit den Leuten mache. Mein Kopf ist die ganze Zeit am Denken. Als Trainer beim Fußballtraining mit den Kindern war das anders. Da war ich natürlich voll und ganz auf die Kinder fokussiert. Jetzt habe ich seit acht Wochen ein eigenes Pferd. Das ist zu Hause unser gemeinsames Hobby. Da kann ich mich genauso drauf konzentrieren, dass ich alles andere vergesse.  

Ich glaube es geht im Leben nicht darum zu entspannen. Eine entspannte Grundhaltung sollte man immer haben. Wichtig ist dann, zur Ruhe zu kommen und achtsam zu sein und seine Gedanken gezielt auf etwas zu richten. Das mach ich dann so, dass ich mich konkret mit bestimmten Dingen beschäftige oder bewusst aus der Situation heraus gehe. 

Was möchtest du mit der Gründung von ee erreichen? Was sind hierbei deine Ziele? 

Ingo: Ursprünglich war die Idee, eine Beratung aus dem Boden zu stampfen, die wirksame Beratung macht, die für den Kunden Sinn macht und wirklich hilft, unabhängig davon, was der Mainstream sagt oder was der Kunde hören will. Gezielt für „Büromenschen“, um ihnen aus ihren „Kaninchenställen“ zu helfen. Da konnten wir noch nicht wissen, wie groß und breit der Bedarf ist und dass wir so auch in Sachen Digitalisierung und Innovationsmanagement sowie als Sparringspartner für Unternehmer so viele erfolgreiche Projekte machen würden. 

Was macht ee so besonders für dich? 

Ingo: Die klare Idee, dass es eben nicht darum geht, als Einzelperson immer reicher zu werden. Ich kenne viel zu viele Menschen, die nur das im Sinn haben. Wir hatten von Anfang an die Idee, den Erfolg, den alle erarbeiten, auch mit allen zu teilen. Und natürlich habe ich die Vision, dass die Firma mal für die Mitarbeiter der „best place on earth“ ist. Das bleibt eine stetige Herausforderung. 

Über den Autor
Jörg Högemann ist Gründer und Geschäftsführer der einfach.effizient. Unternehmensberatung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen